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Zeit

...sinnlos, aber fasziniert vergeuden

Wie wir schon vor einiger Zeit in der Uni festgestellt haben: Als die Menschen sich fr?her gelangweilt haben (was oft der Fall war), hatten sie viel Zeit zum Nachdenken und kamen auf viele tolle Ideen, nicht nur in der Physik. Und heute? Heute gibt es keine tollen Ideen mehr, heute gibt es das Internet. Und wem langweilig ist, der findet kongeniale Mittel wie StumbleUpon und sitzt dann stundenlang bis sp?t in die Nacht vor seinem Rechner. Mal fasziniert, mal erheitert, mal nachdenklich - nur nicht gelangweilt.


? abandoned-places.com

Auf einer meiner ersten "Stumple-Reisen" durch das Internet bin ich auf Seiten gelandet, die sich mit verlassenen Orten befassen. Bisher hatte ich dabei immer nur an bekannte Pl?tze wie Tschernobyl gedacht, aber auch vor der sprichw?rtlichen eigenen Haust?r kann es Interessantes zu entdecken geben. Wem das zu anstrengend ist, der kann sich an wundersch?nen Photographien und Geschichten verlassener Orte erfreuen. Besonders bezaubernde Bilder gibt es auf den folgenden Websites:
4.9.05 04:00


Ehrlich ähnlich

Grossartige Szene gerade in der ARD, w?hrend der Interviews nach dem Abpfiff Deutschland gegen S?dafrika. Ich hatte mich schon gewundert, warum der Spieler bei der Frage des Reporters mit der Hand eine abweisende Geste gemacht hat...

Reporter:
Marcell Jansen, wie f?hlen sie sich nach ihrem ersten L?nderspiel von Anfang an? Hatten sie bei der Nationalhymne nicht doch die Hosen ein bisschen voll, ganz ehrlich?
Spieler:
Ich bin Per Mertesacker, nicht Marcell Jansen.

Das hat mich doch sehr erheitert. Wie das momentane Wetter. Auch wenn es heute nicht ganz so sonnig war, boten die letzten Tage doch richtig sch?nen Sp?tsommer. Und auch wenn das Wasser mittlerweile schon wieder etwas k?hl ist, lohnt es sich doch noch fast jeden Tag an den Strand zu fahren. Und das zu k?nnen, das ist das Sch?ne an meinem Wohnort Kiel.
7.9.05 22:53


Aufreger 25: Alte Bücher

Mir f?llt gerade auf, dass ich wesentlich h?ufiger ?ber Dinge schreibe, die mich st?ren, als ?ber solche, die mich erfreuen. Vielleicht sollte ich mal etwas an meiner Lebenseinstellung ?ndern, aber egal. Heute geht es um B?cher. B?cher sind ja etwas Sch?nes, trotzdem schaffe ich es selten, mehr als 25 Seiten am Tag zu lesen, weil mir irgendwie immer die Zeit fehlt (bzw. ich zu sp?t ins Bett gehe und dann zu m?de bin). Deshalb lese ich zwar gerne, aber muss (leider) auch schon im voraus feiner selektieren, was ich lese. Denn ich habe zudem die Angewohnheit, B?cher grunds?tzlich zu Ende zu lesen, wie schlecht ich sie auch finde.

Aber um auf meinen eigentlichen Aufreger zu kommen: Ich hasse es, wenn ich mich dann, aufgrund von Empfehlungen Bekannter und Kritiken, f?r ein Buch entschieden habe und selbiges dann einfach nicht mehr zu bekommen ist! Bei Amazon schreiben alle nur, wie toll das Ding ist, aber keiner r?ckt es raus. Bei ebay findet sich kein Eintrag oder wenn, dann nur f?r exorbitante Sammlerpreise. Manchmal ziehe ich das dann aber gnadenlos durch und gucke immer wieder nach, bis ich f?ndig werde. Der Riverworld-Zyklus von Philip Jose Farmer war so ein Beispiel. Akut aber ist mein Verlangen nach Andrzej Sapkowskis Der letzte Wunsch, dem ersten Band des Witcher-Zyklus, dem das gleichnamige, sehr ambitionierte Rollenspiel des polnischen Entwicklerstudios CD Projekt zugrunde liegt. Und die haben mich auf der Games Convention in Leipzig nicht nur f?r polnisches Bier begeistert, sondern durch eine Leseprobe des Romans auch mein Interesse an dem d?steren Fantasy-Stil von Sapkowski geweckt. Ich will das doch nur lesen!
9.9.05 01:59


Gentleman's Agreement

Vor meinem Fenster sitzt seit Wochen eine dicke, fette Spinne in ihrem Netz. Wie so viele Menschen kann ich Spinnen ?berhaupt nicht ab, aber ich lasse sie dort h?ngen. Denn wir haben ein stillschweigendes Abkommen geschlossen, ein Nichtangriffspakt zum Vorteil beider Fraktionen: Ich gew?hre der Spinne den Platz vor meinem Fenster und ihre Freiheit, sie hingegen darf mein Territorium nicht betreten und f?ngt jedes andere Insekt, das durch mein Fenster ins Zimmer fliegen will ab - und darf es als Lohn verspeisen. So haben wir beide nur gewonnen! Ich frage mich gerade, ob man eine solche Koalition nicht auch auf menschliche Staaten ausweiten k?nnte. Neben einem eigenen Staat br?uchte ich dann nur noch intelligente Riesen-Insekten, die Menschen fressen...
24.9.05 14:15





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